Was kostet eine Website
für eine Physiotherapiepraxis?
Die Spanne reicht von ein paar hundert bis zu mehreren tausend Euro. Entscheidend ist nicht der Preis – sondern was du dafür bekommst.
→ Der schnelle Überblick
Der Preis hängt an wenigen Faktoren. Diese entscheiden am stärksten:
Anzahl der Seiten
Eine Startseite kostet weniger als eine Praxis mit zwölf Leistungsseiten. Der größte Kostentreiber.
Texte & Fotos
Wer Inhalte selbst liefert, spart deutlich. Wer beides erstellen lässt, zahlt mehr.
Laufende Betreuung
Updates, Backups, kleine Änderungen. Der Posten, der am häufigsten vergessen wird.
Individuelles Design
Ein maßgeschneidertes Layout kostet mehr als eine angepasste Vorlage – lohnt sich nicht immer.
Zusatzfunktionen
Online-Terminbuchung, Bewerberformular, Mehrsprachigkeit. Jede Funktion hat ihren Preis.
Nur auf den Preis schauen
Die günstigste Website ist die, die keine Anfragen bringt. Sie kostet dich jeden Monat Umsatz.
01 Die realistischen Preisspannen
Es gibt keinen Listenpreis für eine Praxis-Website. Aber es gibt drei Wege, und die unterscheiden sich deutlich – im Preis und im Aufwand für dich.
Die drei üblichen Wege:
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01
Selbst bauen mit einem Baukasten
Reine Systemkosten, meist ein niedriger zweistelliger Betrag pro Monat. Dazu kommt deine eigene Zeit – und die ist der eigentliche Preis. Rechne mit mehreren Arbeitstagen, wenn das Ergebnis ordentlich werden soll.
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02
Freelancer beauftragen
Meist im mittleren bis oberen dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Gute Ergebnisse sind möglich, aber die Erreichbarkeit nach dem Launch ist der Schwachpunkt.
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03
Agentur mit Branchenfokus
Niedriger bis mittlerer vierstelliger Bereich einmalig, plus monatliche Betreuung. Dafür bekommst du Struktur, SEO-Grundlagen und einen Ansprechpartner, der bleibt.
Der Preisunterschied kommt selten vom Design. Er kommt vom Umfang, von den Texten und davon, wer nach dem Launch für die Seite zuständig ist.
Wichtig: Ein einmaliger Preis ohne Angabe der laufenden Kosten ist unvollständig. Frag immer nach, was Hosting, Domain, Updates und kleine Änderungen im Jahr kosten.
02 Was danach jeden Monat anfällt
Die Website ist kein einmaliger Kauf. Sie ist ein System, das gepflegt werden muss – sonst veraltet sie, wird unsicher oder verschwindet aus den Suchergebnissen.
Diese Posten fallen bei praktisch jeder Praxis-Website an:
- Domain– Der niedrigste Posten, meist ein einstelliger Betrag pro Jahr.
- Hosting oder Systemgebühr– Je nach System monatlich oder jährlich. Bei Baukastensystemen ist das der Hauptposten.
- Sicherheit & Updates– Bei selbst gehosteten Systemen regelmäßig nötig. Wird das versäumt, wird die Seite angreifbar.
- Inhaltliche Pflege– Neue Leistungen, geänderte Öffnungszeiten, neue Teammitglieder. Passiert öfter, als man denkt.
- Backups– Damit ein Fehler kein Totalverlust wird. Sollte automatisch laufen, nicht auf Zuruf.
03 Warum vierstellig nicht teuer ist
Eine Praxis-Website ist keine Broschüre. Sie ist der Kanal, über den neue Patienten und Bewerber zuerst auf dich treffen – jeden Tag, rund um die Uhr.
Rechne den Preis nicht gegen dein Bauchgefühl, sondern gegen den Wert eines neuen Patienten. Eine Website, die pro Monat auch nur wenige zusätzliche Anfragen bringt, hat sich im ersten Jahr getragen.
Umgekehrt gilt: Eine Seite, die nichts bringt, war auch für 500 € zu teuer. Der Preis allein sagt nichts. Die Frage ist, ob am Ende Anfragen ankommen.
Vorsicht bei sehr günstigen Angeboten: Oft fehlen darin Texterstellung, Bildrechte, technisches SEO oder die laufende Betreuung. Die Posten kommen dann später einzeln – oder gar nicht, und die Seite bleibt wirkungslos.
Was würde deine Praxis-Website konkret kosten?
Wir schauen uns deine Praxis an und sagen dir vorher, was nötig ist und was es kostet – ohne Paketverkauf.
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04 Woran du ein gutes Angebot erkennst
Angebote sind schwer vergleichbar, weil jeder anders aufschlüsselt. Diese Punkte solltest du in jedem Angebot wiederfinden – fehlen sie, frag nach.
Die Checkliste fürs Angebotsgespräch:
- Seitenanzahl und Umfang– Wie viele Unterseiten sind enthalten? Was kostet eine zusätzliche?
- Wer schreibt die Texte– Enthalten oder von dir zu liefern? Das ist der größte versteckte Aufwand.
- Fotos und Bildrechte– Eigene Bilder, Stockfotos oder Fotoshooting – und wer die Lizenz hält.
- Technisches SEO– Ladezeit, mobile Darstellung, Meta-Angaben, Struktur. Sollte selbstverständlich sein, ist es oft nicht.
- Betreuung nach dem Launch– Was kostet eine Änderung? Wie schnell wird reagiert? Schriftlich, nicht mündlich.
- Wem gehört die Seite– Bekommst du Zugang und kannst du wechseln? Ein Anbieterwechsel darf kein Neubau werden.
Praxis-Tipp: Lass dir zwei bis drei Referenzen aus der Physiobranche zeigen und ruf dort an. Zehn Minuten Telefonat sagen mehr als jedes Portfolio.
05 Was wir anders machen
Wir arbeiten ausschließlich mit Physiotherapiepraxen. Das heißt: Wir müssen nicht erst verstehen, wie eine Verordnung funktioniert, warum Selbstzahlerleistungen anders vermarktet werden oder wie schwer Therapeuten zu finden sind.
Unsere Preise stehen vorher fest und sind vollständig. Kein Angebot ohne laufende Kosten, keine Nachforderung, wenn eine Seite mehr nötig wird als gedacht.
06 Fazit: Was du jetzt mitnehmen kannst
Die Preisfrage lässt sich nicht mit einer Zahl beantworten – aber mit einer klaren Struktur. Wer weiß, welche Posten dazugehören, kann Angebote vergleichen, statt zu raten.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
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1.
Rechne mit einem vierstelligen Betrag
Für eine vollständige Praxis-Website mit mehreren Leistungsseiten ist das der realistische Rahmen. Bei uns ab 1.800 €.
-
2.
Laufende Kosten gehören dazu
Hosting, Pflege, Updates. Ein Angebot ohne diesen Posten ist unvollständig, nicht günstig.
-
3.
Der Umfang treibt den Preis, nicht das Design
Seitenanzahl, Texte und Funktionen entscheiden. Ein hübscheres Layout kostet selten den Unterschied.
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4.
Zu billig wird teuer
Was an Texten, SEO und Betreuung gespart wird, kostet dich später Anfragen – jeden Monat.
Die richtige Frage ist nicht „Was kostet das?", sondern „Was bringt mir das?". Eine Website, die planbar Anfragen liefert, ist eine Investition. Eine, die nur existiert, ist eine Ausgabe.
Du willst wissen, was bei dir sinnvoll ist – bevor du Geld ausgibst?
Wir schauen gemeinsam, was deine Praxis wirklich braucht, und rechnen es dir transparent vor.
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