Teilnehmer für
Präventionskurse gewinnen
Die meisten Kurse scheitern nicht am Inhalt, sondern daran, dass niemand weiß, wann sie stattfinden.
→ Der schnelle Überblick
Was darüber entscheidet, ob ein Kurs voll wird:
Eigene Seite pro Kursformat
Ohne eigene Seite taucht der Kurs bei keiner Suche auf.
Termine und Preis sichtbar
Wer sich anmelden will, entscheidet anhand von Datum und Kosten. Fehlt beides, entsteht keine Anmeldung.
Hinweis auf Kassenerstattung
Bei zertifizierten Kursen das stärkste Argument – und meist der am schlechtesten platzierte Satz.
Aushang in der Praxis
Erreicht Bestandspatienten, aber niemanden von außen. Als einziger Kanal zu wenig.
Social Media
Kann Anmeldungen bringen, wenn die Kursseite dahinter überzeugt und der Termin nah ist.
Kurs nur im Leistungsmenü erwähnen
Eine Zeile unter „Leistungen" bringt weder Sichtbarkeit noch Anmeldungen.
01 Warum Kurse trotz Nachfrage leer bleiben
Die Nachfrage nach Rückenkursen, Beckenboden- und Wirbelsäulengymnastik ist da. Trotzdem müssen Praxen Kurse regelmäßig absagen, weil sich nicht genug Teilnehmer melden.
Das Problem ist fast nie das Angebot. Es ist die Auffindbarkeit und der Weg zur Anmeldung.
Ein typischer Fall: Der Kurs steht als Stichpunkt unter „Leistungen". Es gibt kein Datum, keinen Preis und keinen Hinweis darauf, dass die Kasse einen Teil übernimmt. Wer sich informieren will, müsste anrufen – und tut es meist nicht.
Der Test: Such bei Google nach „Rückenkurs" plus deinem Ort. Taucht deine Praxis auf? Wenn nein, ist das der erste Grund für leere Kurse.
02 Was auf eine Kursseite gehört
Jedes Kursformat braucht eine eigene Seite. Nicht, weil es schöner aussieht, sondern weil nur so eine Suchanfrage darauf treffen kann.
Diese Angaben entscheiden über die Anmeldung:
- Konkrete Termine– Startdatum, Wochentag, Uhrzeit, Anzahl der Einheiten. „Kurse auf Anfrage" erzeugt keine Anmeldung.
- Preis und Kassenerstattung– Der Gesamtpreis und, bei nach § 20 SGB V zertifizierten Kursen, der Hinweis auf die anteilige Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
- Für wen der Kurs geeignet ist– Beschwerdebilder und Voraussetzungen. Viele melden sich nicht an, weil sie unsicher sind, ob sie richtig sind.
- Wer den Kurs leitet– Name, Foto, Qualifikation. Bei Kursen entscheidet die Person stärker als bei einer Verordnung.
- Gruppengröße und Ort– Ob acht oder zwanzig Teilnehmer macht für viele den Unterschied.
- Was mitzubringen ist– Kleinigkeit, nimmt aber eine letzte Hürde vor der Anmeldung.
Wichtig: Wirb nur dann mit einer Kassenerstattung, wenn der Kurs tatsächlich nach § 20 SGB V zertifiziert ist. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Kasse – formuliere zurückhaltend und verweise darauf, dass Teilnehmer das mit ihrer Kasse klären.
03 Die Anmeldung muss ohne Anruf gehen
Präventionskurse sprechen eine Zielgruppe an, die überwiegend berufstätig ist und sich abends informiert. Genau dann ist deine Praxis geschlossen.
Ein Kurs, für den man anrufen muss, verliert die meisten Interessenten zwischen dem Lesen und dem nächsten Werktag.
Was die Anmeldung braucht:
- Ein Formular direkt auf der Kursseite– Name, Kontakt, gewünschter Kurstermin. Mehr nicht.
- Sofortige Bestätigung– Eine automatische Antwort, dass die Anmeldung angekommen ist und wann sich jemand meldet.
- Freie Plätze anzeigen– Wenn möglich. „Noch 3 Plätze frei" erzeugt Entscheidung.
- Warteliste für ausgebuchte Kurse– So geht Interesse nicht verloren, sondern füllt den nächsten Durchgang.
- Klare Ansage zur Zahlung– Wann und wie bezahlt wird, und was bei Absage gilt.
Findet man deine Kurse online überhaupt?
Wir schauen nach, ob deine Kursangebote bei Google auftauchen – und was fehlt, damit sie gebucht werden.
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04 Wie du den Kurs bekannt machst
Wenn die Seite steht, geht es darum, sie sichtbar zu machen. In dieser Reihenfolge:
-
01
Im Google-Unternehmensprofil eintragen
Als Leistung anlegen und auf die Kursseite verlinken. Zusätzlich einen Beitrag mit dem Starttermin veröffentlichen.
-
02
Bestandspatienten ansprechen
Wer gerade eine Behandlungsserie abschließt, ist die naheliegendste Zielgruppe für einen Präventionskurs.
-
03
Aushang mit QR-Code
Der Aushang in der Praxis ist gut – aber nur mit QR-Code, der direkt zur Anmeldung führt.
-
04
Kooperationen vor Ort
Betriebe, Vereine, Volkshochschulen. Ein Kurs, der über einen Arbeitgeber läuft, ist oft sofort voll.
-
05
Anzeigen, wenn der Start näher rückt
Zeitlich begrenzt, regional eng gefasst und nur auf die Kursseite verlinkt – nie auf die Startseite.
Der Zeitpunkt ist entscheidend: Vier bis sechs Wochen vor Kursbeginn bewerben. Früher ist es zu unverbindlich, später zu knapp für die Planung der Teilnehmer.
05 Was wir anders machen
Präventionskurse sind für viele Praxen der einfachste Einstieg in Selbstzahlerumsätze – und einer der am schlechtesten dargestellten Bereiche auf Praxis-Websites.
Wir bauen pro Kursformat eine eigene Seite mit Terminen, Preis und Anmeldung. Nicht als Unterpunkt im Leistungsmenü, sondern als eigenständiges Angebot.
06 Fazit: Was du jetzt mitnehmen kannst
Ein Präventionskurs ist ein Produkt mit festem Termin und festem Preis. Er muss auch so dargestellt werden – nicht als Leistung unter vielen.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
-
1.
Eigene Seite pro Kursformat
Ohne sie findet niemand den Kurs über eine Suche.
-
2.
Termine, Preis und Erstattung nach vorn
Das sind die drei Angaben, nach denen entschieden wird.
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3.
Anmeldung ohne Anruf
Die Zielgruppe informiert sich abends. Ein Formular ist Pflicht, kein Extra.
-
4.
Vier bis sechs Wochen vorher bewerben
Google-Profil, Bestandspatienten, Aushang mit QR-Code, dann erst Anzeigen.
Der Kurs ist längst konzipiert und die Räume sind da. Was fehlt, ist eine Seite, auf der Datum, Preis und Anmeldung stehen.
Du musst Kurse absagen, weil sich zu wenige melden?
Wir bauen dir Kursseiten, auf denen man Termin, Preis und Anmeldung sofort findet.
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